Schulabschluss
Das Berufsbild sieht mindestens einen Hauptschulabschluss vor. In der Realität braucht man aber meistens einen Realschulabschluss (mittlere Reife) oder Abitur, um eine Ausbildung zum Mediengestalter beginnen zu können.
Es gibt zwei Möglichkeiten den Beruf zu erlernen, den schulischen oder den betrieblichen Weg.
Bei einer betrieblichen Ausbildung bewirbt man sich in einem Betrieb und arbeitet dort als Auszubildender mit, dass deckt den praktischen Bereich der Ausbildung ab. Nebenbei geht man in die Berufsschule und lernt die theoretischen Fertigkeiten wie business Englisch, ergonomisches Sitzen und viele andere Dinge. Natürlich auch Wissen, dass in der Abschlussprüfung abgefragt wird, womit man selber im Betrieb aber nichts zu tun hatte.
Nicht alle Betriebe haben die Möglichkeit ihren Auszubildenden im vollen Umfang die Vorraussetzungen zu bieten, die zum erfolgreichen Abschluss der Lehre vorhanden sein müssen. Hierfür gibt es so genannte Kooperationspartner.
Ein gutes Beispiel hierfür ist die Berufsschule. Es gibt die Möglichkeit an einer Berufsschule zum Mediengestalter ausgebildet zu werden (schulischer Weg). Die Schule kann jedoch nur theoretischen Unterrichtsstoff vermitteln. Den praktischen Bereich übernimmt ein Betrieb (Kooperationspartner) in dem der Auszubildende für eine bestimmte Zeit mitarbeitet.
Die Ausbildung zum Mediengestalter läuft in beiden Fällen gleich ab, aber als Auszubildender bekommt man seine Ausbildungsvergütung von der Firma überwiesen und als Schüler ist man auf Schüler-BAfög angewiesen.
Wichtiger als ein 1er Abitur ist jedoch…
…wie in jedem anderen Beruf auch müssen ein paar Grundvorrausetzungen stimmen, um die Ausbildung zum Mediengestalter zu schaffen und am späteren Beruf Freude zu haben.
Um Kreativität, Teamfähigkeit, Grundkenntnisse am Computer und Bildungswillen kommt man als Mediengestalter nicht herum.
Egal in welchem Bereich man später arbeitet ist der Computer Arbeitsmittel Nummer eins, es werden in 90% der Fälle andere Menschen mit im Team arbeiten oder im Projekt involviert sein und es wird immer mal wieder nötig sein neue Programme zu lernen, um Projekte ob im Print oder Non-Print Bereich realisieren zu können.
Dazu kommen Ergeiz, Durchsetzungswillen, hohe Toleranz gegenüber Kritik, wenn z. B. der Chef den Flyer, den man mühevoll bis 2 Uhr nachts gesetzt hat, „Einfach nur schlecht findet“ und den wirklichen Wunsch in diesem Berufsfeld zu arbeiten.







